Der "neue" S800 (im Sommer 2001)

Nach ca. 7 Jahren Abstinenz war es wieder so weit. Der Oldtimer-Virus brach aufs Neue aus und nach kurzer Zeit war klar: es sollte wieder ein Honda sein. So habe ich also die alten Verbindungen neu aktiviert und die neuen Medien nach alter Technik abgesucht. Beides führte zum Ziel: diverse Hondas waren zu haben. Dann war nur noch die Frage zu klären, was es sein sollte: ein Cabrio oder ein Coupé.

Wir entschieden uns wieder für das Coupé - es gefällt uns einfach besser. Das Cabrio sieht aus wie tausend andere Cabrios, das Coupé ist was Besonderes.

In Belgien haben wir dann das richtige Auto gefunden: frisch restauriert, der geforderte Preis war O.K. und eine Menge Ersatzteile (ca. eine Tonne) war auch dabei.

Hier könnt Ihr sehen, wie ich das Auto in Belgien vorgefunden habe. Natürlich findet ein Perfektionist wie ich auch hier kleinere Mängel (Front- und Heckscheibendichtung ganz schlecht, Bremsscheiben müssen erneuert werden, der Aussenspiegel ist nicht original), aber der Rest ist sehr ordentlich. Vor allem die teuren und seltenen Chromteile sind vollständig und gut, der Auspuff original und die Elektrik ist nicht “verbastelt”, sondern original. Das alles zusammen gibt den Ausschlag: Wir haben wieder ein S 800 Coupé.

So haben wir ihn gekauft: 559,8 km seit der Restaurierung gelaufen, mit zeitgenössischen Leichtmetallfelgen und schön gelb. Inzwischen sind die Hürden der Zulassung als Oldtimer gemeistert - nicht zuletzt dank Sigi. Am aufwändigsten war die in Deutschland notwendige Warnblinkanlage.

Auch die Scheibendichtgummis sind schon erneuert. Die neuen Bremsscheiben und neue Stossdämpfer (aus dem Koni-Classic Programm) liegen bereit.

Ausserdem ist der Einbau einer elektronischen Zündanlage geplant (natürlich zeitgenössisch über Kontakte gesteuert) und eine ebenfalls zeitgenössische Änderung der Getriebe- und Hinterachsabstimmung (Nachfertigung, insgesamt ca. 15% länger) ist für den Winter geplant, wenn der zweite Motor (leistungsgesteigert auf ca. 80 PS) fertig ist.

Es ist also einiges zu tun. Da die Arbeit inzwischen ihren Fortschritt nimmt, habe ich angefangen, ein Tagebuch darüber zu führen. Dort werden die wichtigsten Schritte der Aktion dokumentiert - natürlich neben der professionellen Restaurierungs-Dokumentation per Bild und Video.

Ausserdem bin ich natürlich ständig im Internet auf der Suche nach guten Quellen für Technik-Tipps, spezielle Ersatzteile und andere Hilfsmittel. Auch davon sollen andere profitieren. Deshalb hier die Seite mit den Tipps & Links