Aufgrund der aktuellen Entwicklung meines Fuhrparks
weise ich zunächst mal auf folgendes hin:


myTransaxle TechTalk

Nun aber: So fing es damals an  (1983)


Studium in Aachen. Ich stehe an der Ampel am Hansemannplatz und warte auf Grün. - Da, ein Klang, von Kindesbeinen an bekannt: Vier Zylinder bei 12.000 rpm. Dieses Heck kenne ich. Das kann nur ein besonderes Auto sein: ein S 800. Fasziniert schaue ich dem Geräusch nach: Ein gelb-schwarzes Coupé verschwindet in Richtung Innenstadt.

Erinnerungen kommen auf, ein Name: Hubert Tillenburg. Seines Zeichens Schulbusfahrer.Ich war 9 Jahre alt und Hubert unser Idol. Er fuhr damals so ein Ding in rot, so klein, so schnell - und das sogar am “Ring”! Na ja, kurz darauf zerbombte er ihn auf der Landstrasse (am “Center” in Kommern) und als einzige Erinnerung blieb ihm eine grosse Beule am Kopf, vom Helm. Der lag hinten auf dem Radkasten.

Ich hatte gerade den RX-3 verkauft und fuhr K 70. Das spornt an. Der Honda war wieder präsent - zumindest in Gedanken.

Egal, bleib vernünftig. Zuerst braucht der K 70 mal neue Stossdämpfer. Stossdämpfer besorgt, zur nächsten freien Werkstatt, einbauen lassen. Im Gespräch mit der Chefin (man redet über Autos, was sonst), stellt sich raus, der Chef hat einen S 800 - und auf dem Hof steht auch einer zum Verkauf.

Schlimm, ich habe kein Geld. Aber ich kann hier ein Praktikum machen. Zum ersten S 800-Treffen fahren Dörte und ich noch mit dem K 70 mit, danach wird ungeachtet der maroden finanziellen Lage ein Honda gekauft. Er ist rot (ein bisschen zu rot, Stoßstangen und Felgen nämlich auch) und verliert Öl (1.5 ltr. auf 10 km mit steigender Tendenz zum Trockensumpf.

Nürburgring 1988

Aber es war der Beginn einer grossen Freundschaft.