Tagebuch (Teil 17)

9.6.02
Alles dicht soweit

Heute habe ich also zunächst mal geprüft, ob die Zylinderfussdichtungen in Ordnung sind. Dazu braucht man nur den kleinen Schlauch, der vom Block zum Kühler geht, anzubringen und abzudichten. Dann kann man den Block mit Wasser auffüllen. Leider gibt es keine einfache Möglichkeit, auch unter Druck zu prüfen - dazu müsste man den Block irgendwie abdichten. Na immerhin - ohne Druck ist jedenfalls alles in Ordnung.

Nun musste also die Kurbelwelle wieder rein. Dazu habe ich den "Langhammerschen Kurbelwellenabsenker" mal wieder eingesetzt - diesmal anders ´rum. Die geringe Deckenhöhe in meiner Werkstatt machte dies notwendig.

Wenn man mit viel Zeit und Ruhe an die Sache rangeht ist eigentlich alles kein Problem, wie die nachfolgenden Bilder beweisen. Zwischen dem ersten und dem letzten Bild liegen ca. 3 Stunden.

Die Kurbelwelle ist also gut drin und inzwischen ist auch schon die untere Gehäusehälfte und der vordere und hintere Motordeckel wieder montiert.

Leider habe ich nicht mehr genug Dichtmaterial um weiter zu machen. Werde also morgen erst mal neue Dichtungspaste besorgen. Ich verwende übrigens für alle Dichtflächen eine Dichtungspaste für Getriebegehäuse von VW (Artikel-Nr. AMV 188 200 03). Die hat einige Vorteile, die ich bei anderen Dichtmassen so noch nicht vorgefunden habe:
- sie ist grau (und somit bei Aluminiumgehäusen sehr unauffällig)
- sie dichtet auch bei dichtungslosen Flächen zuverlässig ab
- sie bleibt auch nach dem "aushärten" ausreichend elastisch
- sie ist einfach in der Anwendung
- sie lässt sich mit einfacher Verdünnung leicht wieder entfernrn

So geht´s weiter: Riemenscheibe und Kupplung montieren, Zylinderkopf drauf, Motor einbauen, Nebenaggregate dran...